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Vögel füttern im Winter
Der NABU gibt Infos und Tipps zur Winterfütterung
 

Das Füttern von Vögeln zur Winterzeit hat nicht nur in Deutschland eine lange Tradition. Es ist bei vielen Vogelfreunden beliebt und von Beginn an auch in unserem Verband verankert. An Futterstellen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten. So vermittelt das Füttern Naturerlebnis und Artenkenntnis zugleich. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die immer weniger Gelegenheit zu eigenen Beobachtungen und Erlebnissen in der Natur haben.

Vivara.de

Der NABU sagt, worauf zu achten ist, um den Nutzen für die Vögel zu sichern und Freude an der Vogelfütterung zu haben.

Richtig füttern - so geht´s!  pfr_n Hier gibt es weitere Informationen.


Gärtnern für die Vögel
Vogellebensraum übers ganze Jahr
 

 

 

Wiese

Für das Naturerleben ist die Winterfütterung eine schöne Sache. Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass das Füttern von Gartenvögeln keinen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung leisten kann. Nicht kalte Winter bedrohen unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt, sondern Entwässerung von Feuchtgebieten, Flurbereinigung, Straßenbau, Flächenversiegelung, Überdüngung und Gifteinsatz. Nur durch vielfältige und intakte Lebensräume kann das Überleben der Arten gesichert werden.

Seltenen und bedrohten Vögeln wie Blaukehlchen, Neuntöter, Brachvogel und Weißstorch ist mit der Winterfütterung nicht zu helfen. Abgesehen davon, dass sie Zugvögel sind: die Vernichtung ihrer Lebensräume ist die entscheidende Gefahr. Im eigenen Bereich hat jeder Gartenbesitzer es in der Hand, wildlebenden Tieren und Pflanzen ein kleines Exil zu schaffen. Mit Blumenwiesen statt Einheitsrasen, mit etwas mehr "Unordnung" im Garten und dem weitgehenden Verzicht auf Chemie im Garten. Der naturnahe Garten ist die beste Winterhilfe für unsere gefiederten Freunde. Einheimische Sträucher wie Schneeball, Pfaffenhütchen und Heckenrose bieten mit ihren Beeren den Vögeln auch im Winter genug Nahrung. In den hohlen Stengeln von Stauden und Gräsern überwintern Spinnen und Kerbtiere. Diese stellen für die "Fleischfresser" unter den Vögeln eine wichtige Nahrungsquelle da. Die Körnerfresser können sich über die Samenstände hermachen. All diese Pflanzen sollten daher vor dem Winter nicht zurückgeschnitten werden. So kann man sich das ganze Jahr am Anblick der Vögel erfreuen- ganz ohne Futterhäuschen und Meisenknödel.
 

pfr_n Mehr zum Thema vogelfreundlicher Garten


 

 

 

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